Monthly Archives: November 2015

Neues „Altes“ zum Schweighofergrab auf dem Johannisfriedhof entdeckt!

Im Katalog der Deutschen Kunstausstellung 1899 in Dresden findet sich unter der Nr. 2012 das Grabmal für Rosa Schweighofer von Robert Diez. In der Präsentation im Ausstellungspalast am Stübelplatz war das Gipsmodell zu sehen. Dieses Modell wurde im Katalog auch abgebildet.

Ein Resümee dieser Ausstellung wurde noch im gleichen Jahr in Form der „Erinnerungs-Blätter“, die als Sonderausgabe der Wochenschrift „Dresdener Kunst und Leben“ erschienen sind, gezogen.

Im Beitrag „Bei den Bildhauern und ihren Werken“ von Ernst Arnold erfährt dabei das Schweighofergrab eine besondere Würdigung. Die beigefügte Fotografie zeigt das auf dem Friedhof aufgestellte Grabmal.

Quellen:

Avenarius, Ferdinand; Schumann, Paul; Stiller, Richard; Arnold, Ernst (Hrsg.) (1899): Erinnerungs-Blätter an die Deutsche Kunstausstellung Dresden 1899. 48 S. – Dresden (Lehmannsche Buchdruckerei und Verlagsbuchhandlung).

Offizieller Katalog der Deutschen Kunst-Ausstellung Dresden 1899. 128 S., Tafeln. – Dresden-Blasewitz (Verlagsbuchdruckerei von Alwin Arnold).

 

 

 

 

 

Es ist vollbracht! Die Wehlener Straße ist wieder befahrbar.

Wehlener Straße (1)      Wehlener Straße

Die Auftraggebergemeinschaft Straßen- und Tiefbauamt, DREWAG, Stadtentwässerung Dresden, Deutsche Telekom und die DVB AG haben Wort gehalten, ab dem 16.11.2015 ist der Johannisfriedhof wieder per Bahn und Auto zu erreichen.

Was ist neu?
Unterirdisch: Die Leitungen der DREWAG, Anlagen der Telekom und Kabel Deutschland. Oberirdisch: Die Gleise, Fahrbahn, Parkbuchten, Rad- und Gehwege sowie öffentliche Beleuchtungsanlagen. Die Haltestellen Ludwig-Hartmann-Straße und Johannisfriedhof sind barrierefrei und stellen aktuelle Fahrgastinformationen zur Verfügung.

 

Schüler pflanzen 3734 Blumenzwiebeln für Bombenopfer des 13./14. Februar 1945

Schüler der 9. Klassen der 88. Oberschule Dresden Hosterwitz haben am 11. November 2015 auf dem Ehrenhain für Bombenopfer/Johannisfriedhof für jedes dort bestattete Kriegsopfer eine Wildtulpe, insgesamt 3734 Blumenzwiebeln, gepflanzt.

Wenn im Frühjahr die Tulpen blühen, wird zum ersten Mal deutlich, wie viele Menschen an diesem Ort begraben sind. Eine tolle Aktion!

Mehr dazu auch unter http://www.volksbund.de/sachsen/schulprojekt-13-februar.html

Energiegeladen machen sich die Schüler ans Werk

Energiegeladen machen sich die Schüler ans Werk

Jede Zwiebel steht für ein Kriegsopfer

Jede Zwiebel steht für ein Kriegsopfer

Pressetermin ;-)

Pressetermin 😉