Monthly Archives: März 2018

Frohe Ostern!

„Als aber der Sabbat vorüber war und der erste Tag der Woche anbrach, kamen Maria Magdalena und die andere Maria, um nach dem Grab zu sehen.

Und siehe, es geschah ein großes Erdbeben. Denn ein Engel des Herrn kam vom Himmel herab, trat hinzu und wälzte den Stein weg und setzte sich darauf.

Seine Erscheinung war wie der Blitz und sein Gewand weiß wie der Schnee.

Die Wachen aber erbebten aus Furcht vor ihm und wurden, als wären sie tot.

Aber der Engel sprach zu den Frauen: Fürchtet euch nicht! Ich weiß, dass ihr Jesus, den Gekreuzigten, sucht.

Er ist nicht hier; er ist auferstanden, wie er gesagt hat. Kommt und seht die Stätte, wo er gelegen hat;

und geht eilends hin und sagt seinen Jüngern: Er ist auferstanden von den Toten.“

(Matthäus 28, 1-7: Die Bibel nach Martin Luthers Übersetzung, revidierte Fassung 2017)

Die leicht geöffnete Scheintür an der Grabstätte Schmidt Adensamer auf dem Johannisfriedhof symbolisiert das leere Grab.

Wir wünschen unseren Freunden und Fördereren ein gesegnetes und frohes Osterfest!

 

(Foto J.-M. Lange)

 

Ausstellungsempfehlung

Tod und Ritual

Kulturen von Abschied und Erinnerung

Eine Sonderausstellung im Staatlichen Museum für Archäologie Chemnitz (smac)
16. November 2017 – 21. Mai 2018

Seit Jahrzehnten wird auf dem Schafberg bei Niederkaina in der Oberlausitz ein prähistorisches Gräberfeld archäologisch untersucht. Hier wurden über einen Zeitraum von etwa 2000 Jahren Menschen bestattet. Die große Anzahl an Gräbern ermöglicht es, das Leben in dieser Zeit aber auch das Sterben und die damit verbundenen Rituale zu rekonstruieren. Das Gräberfeld von Niederkaina bildet den Nucleus dieser Ausstellung. Die Geschichten um Tod und Ritual, die in dieser Ausstellung erzählt werden sind weitgespannt. Sie reichen von der Vergangenheit bis in die Zukunft und über Kontinente hinweg.

Zur Ausstellung ist ein umfassender Begleitband erschienen. Weitere Informationen finden Sie hier.