Frühjahrsempfang (April 2017)

Frühjahrsempfang am 9. April 2017

Bereits zum dritten Mal konnten wir unsere Gäste zum Frühjahrsempfang begrüßen. Etwa 40 Damen und Herren folgten unserer Einladung auf den Trinitatisfriedhof, worüber wir uns sehr gefreut haben! Der rote Faden, der durch die Veranstaltung führte, wurde vom Literaturtheater Dresden gesponnen und stand unter dem Thema „Therese Malten“, die auf dem Trinitatisfriedhof ihr letzte Ruhestätte fand. Das Leben der berühmten Sopranistin war geheimnisvoll und die Rechercheergebnisse Marquard Herbert Fischers brachten neue Erkenntnisse zur Biographie dieser Frau zutage und hinterließen gleichzeitig neue Fragen. Die Herren vom Literaturtheater haben versprochen, diesen roten Faden weiter aufzunehmen und wir dürfen gespannt sein, von nicht nur neuen sondern auch neusten Erkenntnissen zu hören.

Beatrice Teichmann begrüßte die Anwesenden und hob in ihrer Ansprache die Wichtigkeit und Wertschätzung des Ehrenamtes hervor.

Heike Richter stellte den Freundeskreis vor und ging dabei sehr persönlich auf ihre Art, sich mit Grabmalen und Friedhöfen zu beschäftigen, ein. Sie beschäftigt sich intensiv mit den Gräbern der Opfer von Kriegen und Gewalt und da sind es oftmals nicht die Monumente, sondern die kleinen unscheinbaren Gedenksteine, die von bewegenden Schicksalen erzählen.

In einen Rückblick in das vergangene Jahr referierte Martin Kaden über die Aktivitäten unseres Freundeskreises. Immerhin organisierten die 15 Mitglieder mehr als 20 Veranstaltungen, zu den etwa 300 Besucher kamen!

Die Kaffeepause diente dem Austausch und da das Wetter frühlingshaft und die Temperaturen recht angenehm waren, schmeckte der selbstgebackene Kuchen und der Kaffee besonders gut.

Weiter ging es mit dem Programm des Literaturtheaters „Wie im Leben: Oma rief – Opa kam. Unglaubliche Todesanzeigen zum (Tot)lachen“. Authentische Todesanzeigen, der Nachwelt zum Bedenken… … da von den Angehörigen Worte gewählt wurden, die Ausdruck ihres Schmerzes sind, ihrer Ratlosigkeit, aber auch des Humors, der Melancholii und manchmal sogar der Erlösung der Betroffenen voneinander.

Den Nachmittag beschloss ein kleiner gesteinskundlicher Spaziergang zur Grabstätte von Therese Malten.

(Fotos J. Lange)